Von Menschen und Mieten

Von Menschen und Mieten

Jetzt erst recht!

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Letzte Woche wurde bekannt dass das Landeswahlamt in Berlin unser Volksbegehren als erfolgreich eingestuft hat. Wir haben die nächste Hürde genommen und Berlin wird am 26ten September abstimmen ob sie die grossen, profit-orientierten Wohnskonzerne vergesellschaften möchte.

In dieser Folge blicken wir zurück auf vier Monate leidenschaftliches Sammeln und voraus auf die anstehende Periode bis zum Volksentscheid.

Alte und Neue Mietkämpfe

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Die ersten Mieter*innenvereine und Genossenschaften gründeten sich im 19. Jahrhundert. In Berlin wehrten sich spätestens seit den 1970er und 1980er Jahren die selbst ernannten Instandbesetzer*innen gegen Autobahnbau und Abriss von Häusern. Auf diese Traditionen bauen heute Initiativen wie zum Beispiel „Kotti und Co“ und die Mieter*innengewerkschaft auf. Was machen sie anders? Und wo sind unsere Gemeinsamkeiten? In dieser Folge schauen wir uns an, auf welche kämpferischen Traditionen die Deutsche Wohnen und Co. Enteignen Kampagne zurückblicken kann.

Plus: Ein Bericht über die Übernahme durch Vonovia und eine kleine Reportage über das DWE Sammelcamp

Warum die Mieten steigen

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Profitmaximierung oder Gemeinwohlorientierung – das Eigentumsverhältnis entscheidet über den Preis, das gilt für Bestandsmieten und Neubauwohnungen gleichermaßen: Projektmanager und Bauunternehmer Thomas Bestgen erklärt uns in Folge 6 warum „bauen bauen bauen“ als Mittel zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu kurz gedacht ist. Außerdem nimmt uns Lorena mit auf einen Spaziergang durch das Wrangelkiez. Sie zeigt uns wie sich das Viertel verändert und erklärt, welche Entwicklungen dazu führen, dass die Mietpreise weiter steigen.

Recht auf Wohnen

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Eine bezahlbare Wohnung ist ein Menschenrecht! In Folge 5 erläutert Claudia Engelmann vom Deutschen Institut für Menschenrechte die gesetzlichen Grundlagen dazu. Ralf Hoffrogge erklärt welchen juristischen Weg die Kampagne vorschlägt, um das Recht auf eine bezahlbare Wohnung in Berlin einzufordern: Er zeigt auf, warum Enteignung der großen Wohnungskonzerne dafür der richtige Ansatz ist und auf welchen Rechtsgrundlagen das beruhen kann. Doch wie soll vergesellschafteter/enteigneter Wohnraum verwaltet werden? Dafür hat die Kampagne ein Konzept entwickelt, das – als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) – direkte demokratische Mitbestimmung und Gemeinwirtschaft ermöglicht.

Wo lief's Falsch?

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Historisches aus der Berliner Mietenpolitik. Um zu verstehen, wie der Berliner Wohnungsmarkt zu dem geworden ist, was er heute ist, blicken wir in Folge 4 im Gespräch mit Stadtforscherin Lisa Vollmer und Sozialwissenschaftler Andrej Holm zurück auf den sozialen Wohnungsbau der Nachkriegszeit, auf das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz, auf die Privatisierungswellen nach der Wende und den Ausverkauf der Stadt nach dem Berliner Bankenskandal.

Vergesellschaftung ist Handarbeit

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"Deutsche Wohnen & Co. enteignen!" geht in die zweite Runde des Volksbegehrens! Über 1700 Freiwillige kämpfen für bezahlbaren Wohnraum für alle - eine ganze Menge Menschen! Wir wenden deshalb den Blick nach innen. Hunderte sind auf den Straßen, sammeln Unterschriften und demonstrieren, um den Mietenwahnsinn zu beenden. In Folge 3 gucken wir derweil, was zur Kampagnenarbeit noch so alles dazugehört. Wir fragen, wie sich 1700 Sammler:innen organisieren und reden mit Stephan, der mit anderen unermüdlichen Aktivist:innen an den rechtlichen Feinheiten der Kampagne arbeitet. Außerdem werfen wir einen genauen Blick darauf, wie Aktivist:innen kriminalisiert werden - weil sie Plakate kleben. Das und vieles mehr in unserer dritten Folge - "Vergesellschaftung ist Handarbeit"!

Am Beispiel "Deutsche Wohnen"

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"Deutsche Wohnen & Co. enteignen!" - aber wer ist das eigentlich, Deutsche Wohnen & Co? In der zweiten Folge des Enteignungs-Podcasts zur Initiative wagen wir uns vor in die zwielichtige Welt der börsennotierten Wohnungsgiganten: atemberaubende Spekulationsblasen, gruselige Geschäftspraktiken, Maximalprofite auf der einen, verzweifelte Mieter:innen auf der anderen Seite. Mit Politik-ekonom Philipp Metzger und Mieterin Ingrid Hoffmann reden wir über Mieterhöhungen, verschleppte Sanierungen und den Finanzmarkt - wie das alles möglich ist, und was das mit uns zu tun hat.

Wilkommen in der Bewegung!

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Der Enteignungs-Podcast startet! Unsere erste Folge ist ein Kopfsprung in die Untiefen der Berliner Wohnungspolitik. Wir reden mit den Aktivist:innen Jenny Stupka und Rouzbeh Taheri über "Deutsche Wohnen & Co. enteignen": Warum stehen so viele Menschen hinter der Kampagne? Was wollen sie erreichen? Und wie können sie das schaffen? Eine Einstiegsfolge für alle, die sich schon immer mit Wohnungspolitik beschäftigten wollten.

Teaser

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Wir kümmern uns um wichtige Fragen des Wohnens, warum die Mieten steigen, wer dabei mitmischt, und was wir dagegen tun können.

Wie kann Wohnen zur Miete noch aussehen? Dies und noch vieles mehr in unserem Podcast. Plus: Hintergründe aus der Deutsche Wohnen & Co enteignen Kampagne.

Abonnier jetzt ‘Von Menschen und Mieten’, ab dem 1en März, wo immer du deine Podcasts hörst. Wir freuen uns!

Über diesen Podcast

"Deutsche Wohnen und Co. enteignen" will bezahlbare Mieten für alle. Dafür will sie Wohnungen der größten privaten Wohnungskonzerne Berlins vergesellschaften. Und weil Wissen Macht ist, vergesellschaftet unser Podcast Fakten! Über 200.000 Unterschriften sollen in der zweiten Sammelphase des Volksbegehrens gesammelt werden. Derweil sammeln wir Geschichte, Geschichten, Hintergründe und updates zur Kampagne.

Seid gespannt!

von und mit Deutsche Wohnen & Co. enteignen

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